Tübingen, warum bist du so hügelig?

Tübingen, auf ein Wort unsere Zeit war schön
Doch geprägt war sie von Höhen und Tiefen
Deinen Höhen und Tiefen, Tübingen
Die Verzweiflung durchtrieb mich wie dich der Neckar
Ist unser Glück nur ein naiver Traum?

Tübingen, warum bist du so hügelig?
Tübingen, warum bist du nicht flach?
Tübingen, nach deiner Flachheit sehn‘ ich mich
Tübingen, das hast du nicht bedacht!
Tübingen, dein Auf und Ab

Das zieht mich runter, macht mich schlapp
Du treibst mich hoch
Du lässt mich fall’n
Doch damit bin ich nicht allein:
Buxen, Streber, Martha, Frauke
Hauen auf die Party-Pauke
Wohlstandsökos, Freaks und Zecken
Werden deine Berge plätten!

Tübingen, warum bist du so hügelig?
Tübingen, warum bist du nicht flach?
Tübingen, nach deiner Flachheit sehn‘ ich mich
Tübingen, das hast du nicht bedacht!

Du bist so tü – tü – tü
Typisch für deine Geographie – phie – phie
Viele reden nur von deinem Genie – nie – nie
Niemand denkt dabei an unsere Knie – knie – knie

Tübingen, warum bist du so hügelig?
Tübingen, warum bist du nicht flach?
Tübingen, nach deiner Flachheit sehn‘ ich mich
Tübingen, das hast du nicht bedacht!